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    GRAN CANARIA – die Insel anders erlebt

    Im November 2014 machen meine Freundin Kati und ich uns auf den Weg nach Gran Canaria. Bekannt ist die Insel meist nur wegen ihrer Urlaubsorte im Süden, den hervorragenden Hotels, langen Dünenstränden und dem angenehmen Klima mit Badetemperarturen über’s ganze Jahr. Wegen seiner vielseitigen Landschaften wird Gran Canaria jedoch auch gerne als „Miniaturkontinent“ bezeichnet – und so haben wir es auch kennengelernt. Von wüstenähnlichen Dünenlandschaften, über felsige Berge, fruchtbare grüne Böden und traumhafte Strände, Gran Canaria bietet von allem etwas.

    Als Individualisten buchten wir den Flug und ein Zimmer für eine Nacht – alles weitere ließen wir auf uns zukommen. So landeten wir in Tejeda, einer typischen kleinen kanarischen Ortschaft mit niedlichen Gässchen und lieblich weißen Häusern. Von dort aus bestiegen wir das Wahrzeichen der Insel, den Roque Nublo.

     

    Anstatt einer Stunde (Auskunft eines Spaniers) dauerte unsere Wanderung auf den bekannten Berg etwas über 3 Stunden. So ganz ohne Proviant ist das eine ziemlich anstrengende Strecke! Oben angekommen, wurden wir mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt – dieser reichte über die gesamte Insel und weiter bis zur Nachbarinsel Teneriffa.

    Der Roque Nublo ist also wirklich einen Ausflug wert – allerdings sollten Zeitangaben für die Wanderung von Einheimischen nicht immer ganz ernst genommen werden 😉

    GC_eine kleine Pause_web

    Natürlich legten wir auch einen Relax-Tag ein, ein bisserl sonnen, durch die Dünen von Maspalomas spazieren und abends eine angesagte Bar besuchen – das gehört auch zu Gran Canaria.

    Playa de Guigui_web

    Ein weiterer Höhepunkt war unsere Wanderung zum wunderschönen, etwas versteckten Vulkanstrand Playa de Güigüi. Über steile Bergstraßen geht’s in einen winzigen, total abgelegenen Ort, wo die Straße schließlicht endet. Weiter geht’s nur mehr zu Fuß, auf einem schmalen Weg steil bergauf. Nach etwa einer Stunde führt der Weg durch zwei enge Felsen und dann erwartet uns ein faszinierender  Blick über die Bucht.

    Nach einer weiteren Stunde bergab erreichen wir unser Ziel, den schwarzen Strand (Vulkansand) Playa de Güigüi. Das Wasser ist glasklar und weit und breit ist niemand. Für diese Wanderung sollte man schon früh am Morgen starten, um halbwegs angenehme Temperaturen auf der Wanderung zu haben.

    Steffi Hohlrieder

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