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    Sultanat OMAN – ein arabisches Märchen

    In jedem Restaurant, Hotel und Gästezimmer hängt er – der charismatische Sultan Qaboos, der seit mehr als 45 Jahren das Sultanat Oman regiert. Ausgebildet in England, hat er nach seiner Rückkehr in den Oman seinen Vater geputscht und seine Heimat vom tiefsten Mittelalter in die Neuzeit geführt. Das Land ist nun von einem hervorragend ausgebauten Straßennetz durchzogen, Krankenhäuser und Schulen wurden gebaut. Nomaden, die sesshaft werden wollen, bekommen vom Staat Grund und Haus gestellt. Und auch wenn das Land doch recht weit von einer Demokratie entfernt ist, haben seine Einwohner noch nie so lange in Frieden gelebt.

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    Es scheint, als hätte der omanische „Superstar“ Sultan Qaboos (fast) alles richtig gemacht, in seinem Bemühen, einen modernen Staat zu gründen. Dies – und natürlich die spektakulären Landschaften, bunten Märkte, jahrhundertealten Festungen wollten wir uns anschauen, bei unserer Privatrundreise durch den Oman.

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    Der erste Eindruck von Muscat ist prunkvoll. Da wir nach einem Nachtflug am Morgen ankommen, beginnt das Programm mit der Besichtigung der Sultan Qaboos Grand Mosque. Frauen müssen Haare und Schultern bedecken – und dann geht’s durch die großartige Moschee, die erst 2001 fertig gestellt wurde. Ein besonderes Glanzstück, der 15 m hohe und 8 Tonnen schwere Swarovski Kristallleuchter.

    Was macht etwas übernächtige Touristen wieder munter ? Richtig, der Besuch des Bazars von Muscat! Bei Säbeln, Münzen, Tüchern halten wir uns noch zurück – aber die beste Weihrauch-Qualität gibt’s laut unserer Reiseleiterin in diesem Souk zu kaufen. Wichtig zu wissen – je heller und größer die Weihrauchstücke sind, umso besser die Qualität.

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    Während unserer 7-tägigen Reise sehen wir die kleinen Schildkröten in Ras al Jinz schlüpfen und zu Hunderten ins nahe gelegene Meer krabbeln. Hier warten leider jede Menge Feinde – die Überlebensquote ist grad mal 3-4 von 1000 Baby-Schildkröten! Wir baden am einsamen White Beach, kraxeln bis zu den letzten „Gumpen“ im Wadi Bani Khaleed, besuchen den Frauenmarkt in Ibra, übernachten in der Wüste .. und wandern am sogenannten Grand Canyon des Omans.

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    Nur am Freitag vormittag ist der Tiermarkt in Nizwa. Am großen Marktplatz ist die Hölle los. Ziegen, Lämmer und Kühe werden zu Schau gestellt. Lautstark bieten und kaufen Männer wie Frauen. Ein Riesenspektakel, ein Riesenlärm .. und nach getaner Arbeit sitzen wieder alle friedlich beisammen, beim Pfefferminztee …
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    Was hat uns am meisten beeindruckt ?
    Die unglaubliche Offenheit, die wir von allen Seiten erfahren haben. Es scheint fast so, als bräuchten die Touristen länger um sich an die langen Tuniken der Omanis zu gewöhnen, als diese an die Sommerkleidung ihrer Gäste.

    Die Landschaften .. türkis-blaues Meer, spektakuläre Wüstenlandschaften , hohe Gebirge und tiefe Schluchten, sattgrüne Oasen, idyllische Wadis – ich hab kaum je ein Land bereist das auf kleinem Raum so abwechslungsreich ist.

    Der gute Duft! Überall riecht es so gut – ich hab zu Hause alle möglichen Räuchermischungen zwischen Weihrauch, Moschus und Sandelholz probiert aber ganz hab hinbekommen hab ich ihn immer noch nicht, den typisch orientalischen Duft.

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    Mein Profi Tipp: bei meinem ersten Besuch im Oman hab ich leider den Süden – die herrlichen Strände von Salalah und die sagenumwobene Weihrauchregion nicht geschafft. Von hier sollen die Heiligen 3 Könige sollen ihren Weihrauch zur Krippe nach Bethlehem gebracht haben! Meine Freundin, die seit Jahren ein Reisebüro in Muscat leitet, hat mir eine Wüstensafari durch die großartige …. bis nach Salalah empfohlen – das ist mein nächstes Ziel.

    Doris Erber, Reisezeit November

     

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